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Häftlinge in China werden zum Goldfarmen missbraucht

Während des Tages müssen Strafgefangene in China Steine klopfen, bei Nacht virtuelle Drachen töten

Onlinespieler nennen es „Goldschürfen“: durch Geschick Guthaben in Onlinespielen wie World of Warcraft ansammeln, die zum Kauf von Spielfiguren verwendet oder beim Verkauf an andere Spieler in Bargeld verwandelt werden. Dieses Schema nutzen Wärter chinesischer Straflager zu ihrem persönlichen Profit: Bei Tag müssen die von ihnen bewachten Häftlinge physische Arbeit verrichten, bei Nacht in Onlinespielen Punkte sammeln. Bekannt wurde dies jetzt durch einen Bericht der britischen Zeitung Guardian aufgrund der Information eines chinesischen Whistle Blowers.

Es ist im Allgemeinen bekannt, das der größte Teil der virtuellen Güter (Gold, Items etc.) von den sogenannten „Chinafarmern“, meist unter unwürdigen Bedingungen, „erspielt“ wird. Doch diese Meldung setzt dem Ganzen noch die Krone auf.

Quelle: derstandard.at